Zentrale Erst-Anlaufstelle für Asylbewerber des Landes Sachsen-Anhalt (Zast) in Halberstadt unter Quarantäne

Viele Bürgerinnen und Bürger wunderten sich in den letzten Tagen vermehrt über die Flüchtlingstransfers in ganz Sachsen-Anhalt.

Der Grund dafür ist relativ einfach: Die Umsetzung der Quarantänebestimmungen in der Zast Halberstadt und damit die Verkleinerung der Gruppen. Die mehr als 800 Personen in der Aufnahmeeinrichtung im Harz mussten quasi auf das Land verteilt werden.

Nun steht die Zast selber doch unter Quarantäne, weil eine Person positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wohlgemerkt routinemäßig.

Routinemäßig???

Ich frage mich inzwischen, warum bei unseren Bürgerinnen und Bürger, die offensichtlich mit grippalen Symptomen flach liegen – teilweise ganze Familien – keine Anstalten gemacht werden, die Menschen auf Corona zu testen? Es werden ja nicht einmal die „relevanten Berufsgruppen“ oder die Risikogruppen „routinemäßig“ getestet, die sogenannten Flüchtlinge aber sehr wohl!

Weshalb werden solche Unterschiede gemacht?
Was soll im Verborgenen bleiben?

Ich fordere die zuständigen Stellen der Landkreise auf, endlich die Bürger im Vorfeld einer solchen Verlegungsaktion zu informieren. Soviel Transparenz und Aufklärung sollte sein. Das findet de facto nicht statt. Die ganze Geheimniskrämerei schürt am Ende Frustration und Ängste in einer bereits sehr fragilen und schwierigen Ausnahmesituation und führt am Ende zu Falschmeldungen. Frage hier an alle: Wem nützt das?

Eine solche Art und Weise, mit unseren Bürgerinnen und Bürgern umzugehen, lehne ich ab.

https://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/coronavirus-zast-in-halberstadt-unter-quarantaene?fbclid=IwAR2rm5i5zUictgINuxR7KM-E8eFMxYbWT3KBusFIytQHESElyKauEBK-ADI