+++ Grüner Abgeordneter zeigt keine Empathie für Fischsterben +++

In der heutigen Landtagsdebatte um einen Initialbesatz zum Aufbau neuer lokaler Fischbestände, die durch die Trockenheit ausgestorben sind, lehnte der grüne Abgeordnete Wolfgang Aldag die finanzielle Unterstützung der ehrenamtlichen Anglerverbände bei der Fischhege kategorisch ab. Man höre und staune, denn da wo kein Wasser mehr ist, braucht man keine Fische auszusetzen! Dazu führt Lydia Funke, umweltpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion aus: „Die Begründung des Herrn Aldag zeigt, dass die Grünen in diesem Land keinerlei Verantwortung für die Natur tragen wollen und grundsätzlich nur ihr Umweltselbstverständnis und ihr Diktat den Arten- und Naturschutz bestimmen sollen. Es wäre zudem ehrlich gewesen, wenn Herr Aldag generell protestiert hätte, dass Schadstoffeinleitungen, wie z.B. durch CIECH Soda in die Bode und der Betrieb von energetisch nutzlosen Wasserkraftanlagen ebenfalls zu enormen Verlusten in der Fischfauna führen. Das nehmen die Grünen als Kollateralschäden offenbar billigend in Kauf, auf ihrem Kreuzzug zur Rettung des Weltklimas, denn Vorschläge, wie diese Missstände zu beseitigen sind, kommen von den Grünen nicht. In diesem Duktus ist auch der Antrag der Grünen zu einem weiteren Ausbau der Windenergie zu sehen. Dafür soll den Menschen unseres Landes zugemutet werden, dass Windkraftanlagen noch näher an ihrem Lebensumfeld errichtet werden. Eiskalt werden dabei die Gesundheitsschäden toleriert, die durch Lärm, Schattenwurf und Infraschall bei den Anwohnern entstehen.“

Volker Olenicak, selbst aktiver Angler, ist zudem darüber enttäuscht, dass das Umweltministerium erst eine Schadensanalyse abwarten will und zudem auf den ausstehenden Haushalt verwiesen wird. Er schlussfolgert: „eine genaue Schadensanalyse hat unser Alternativantrag eingeplant und zudem auch ein landesweites Fischmonitoring, da dieses durch das Ministerium bisher nicht umgesetzt wurde. Es ist wieder einmal bezeichnend, dass die verantwortungslose und konfuse Haushaltspolitik der Keniakoalition wichtige Entscheidungen für den Artenschutz und zur Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement der Bürger blockiert.“

Die AfD-Fraktion im Landtag erteilt der Duldung von Gewässerverschmutzungen und ökologischen Schäden durch Wind- und Wasserkraft eine klare Absage. Eine Rettung der Natur zu implizieren und sie dabei gründlich zu zerstören, ist grüne Schizophrenie und geht zu Lasten unserer Lebensqualität!