MZ-Leserbrief prangert mangelnden Widerstand durch die „Mitte“ gegen AfD-Kundgebung in Naumburg an

Lydia Funke: Die gesellschaftliche Mitte war anwesend, und zwar in Gestalt der Teilnehmer der AfD-Kundgebung!

In einem MZ-Leserbrief des Herrn Dirk Meißner vom 03.06.2019 zur AfD-Kundgebung in Naumburg mit dem Bundesvorsitzenden und Europaspitzenkandidaten, Herrn Prof. Dr. Jörg Meuthen, am 14. Mai 2019, wird die Mitte zum verstärkten Widerstand gegen die AfD aufgefordert. Gleichzeitig bleibt Herr Meißner eine Begründung für seine zweifelhafte Aufforderung schuldig.

Zu dem Leserbrief sagte die AfD-Abgeordnete für Naumburg, Lydia Funke: „Dieser substanzlose und polemische Leserbrief offenbart das Dilemma in unserer Gesellschaft: Anstatt sich eine andere Meinung anzuhören, gilt es heute als demokratisch von vornherein Bürger auszuschließen und zu diffamieren, weil sie der vermeintlich politisch-korrekten Meinung nicht folgen. Zudem ist zu erkennen, dass Herr Meißner keine Kenntnis über ein so wichtiges Grundrecht wie das Versammlungsrecht besitzt und er vermutlich nur seinen persönlichen Frust gegen die AfD – wahrscheinlich auch gegen deren hervorragende Wahlergebnisse bei der Europa- und Kommunalwahl – kundtun wollte.

Offensichtlich haben Personen wie Herr Meißner es immer noch nicht verstanden, dass überproportional viele AfD-Wähler und -Mitglieder selbst der gesellschaftlichen Mitte angehören und die Bürger in Form der AfD endlich wieder eine Volkspartei gefunden haben, die sie für unterstützungswürdig halten.

Die AfD dankt ausdrücklich dem Ordnungsamt Burgenlandkreis sowie den eingesetzten Polizeibeamten für das besonnene Handeln während der Kundgebung und für die räumliche Trennung zur Gegenkundgebung. Gewalttätige Übergriffe von einer sich moralisch über die AfD stellenden Gruppe sind ja leider keine Seltenheit.“